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Besuch in der Modellbahnmanufaktur von Frans in Bandung (m65B)

in Modelling of indonesian railways 23.06.2011 19:36
von 52_2006 • 374 Beiträge

Hallo,

es ist kurz vor der Heimreise aus Indonesien. Ich habe mich nochmal waghalsig mit dem Moped in die Feinstaubwolke, die man Bandung nennt, begeben, und mich vom Stadtrand, wo wir wohnen, ins Stadtzentrum begeben, und zwar zu Frans seiner Modellbahnmanufaktur.

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Rechts, das ist Frans, links das ist "Josh" (George), seines Zeichens "Chefingenieur Mechanik und Elektrotechnik". Man sieht ansatzweise, dass die kleine Manufaktur einiges für meinen Besuch aufgefahren hat... Beim Markennamen für seine Modelle hat er sich noch nicht festgelegt, es könnte auf "Javanic" hinauslaufen. Im Hintergrund zu sehen: Ein Modell eines Konkurrenten, das schon im Detail begutachtet wurde, und für gut befunden wurde. Übrigens diese Piko-MAK-Lok kostet dort im Laden 1,4 Millionen Rupiah, das überschlägig rund 120 Euro.

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Frans vor der Tagesproduktion... Nein, nicht wirklich, so viel schafft man doch noch nicht.

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Josh mit wichtigem Werkzeug. Er lötet damit vor allem Leiterplatten für die Innenbeleuchtung der Waggons.

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Neuestes Fundstück aus einem Buchantiquariat, wo es jemand aus Frans seiner Familie zufällig fand, ein Buch mit Blaupausen aller Bahnhöfe und Eisenbahnbrücken zwischen Bandung und Purwakarta (West Java). Das stammt sicher wie schon die geretteten SW-Fotos, die ich im Hifo schon gezeigt habe, und noch nicht fertig damit bin, wieder aus PTKA-Archivbeständen und wurde wahrscheinlich weggeworfen. ich soll davon Scans bekommen. Auch von den zwei Kisten voll mit alten Zeichnungen, Prüfberichten, Packlisten, Herstellerkatalogen und was noch alles da drin steckt, die Eddi bei sich zuhause aufbewahrt. Vorab habe ich von Eddi schonmal einen originalen Kesselprüfbericht von Hanomag aus dem Jahr 1928 für eine F10-Dampflokomotive ("Javanic", Achsfolge 1F1) im Original bekommen.

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Bevor es an die Modelle geht, geht es erstmal gucken, wie es der Modellbahn geht.

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Sie wurde wohl länger vernachlässigt, so dass sie einstaubte und braun wurde.

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Das viele Basteln an den Modellen, immerhin verkauft er sie inzwischen auch recht gut, ließ wohl für die Pflege der Anlage nicht viel Zeit übrig.

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Doch Frans hatte ein Einsehen, und hat erstmal alle Bäume gerupft und pflanzt nun neue.

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Massenweise Bäume warten auf ihre Pflanzung.

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Das ist dem Frans seine aktuelle Test- und Ausstellungsanlage.

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Rundgang durch die Werkstatt: Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen letzten Report aus Frans seiner Modellbahnmanufaktur. Damals wurden noch GE U23C von Frateschi zersägt und wieder anders zusammengesetzt um daraus die GE U18C bzw. U20C zu bauen, wie sie die indonesische Staatsbahn als Baureihen CC201, CC203 und CC204 einsetzt. Doch das war auf Dauer nicht befriedigend, also suchte man neue Fertigungsmethoden. Oben der nicht überzeugende Erst-Versuch, die Gehäuse komplett in einem Stück aus Resin zu gießen. Die Dinger haben sich krumm und schief verzogen, was wohl erst bei der Grundierung auffiel. Jetzt schimmeln sie da so vor sich hin. Unten das mit den Figuren für die Personenwaggons hat mit Resin wohl besser geklappt.

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Teilelager, Radio, etc. Auch der Kasten mit den Resinsachen hängt da.

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Ein Arbeistplatz. Inzwischen hat man den Resinguß besser im Griff, hier die grundierten Rohlinge von Triebwagen, die zeige ich später noch genauer.

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Links ein weiterer Angestellter von Frans, der gerade einen Wagenkasten bearbeitet, rechts mein Freund TC beim Begutachten von Vorbild-Zeichnungen und Fotos, dahinter Harriman, der arbeitet dort aber nicht,kommt aber zum Gucken und moralisch unterstützen öfters vorbei. Im Hintergrund der Lackierkasten fürs Airbrushen.

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So ein Leitmotiv sollte jede (Modellbahn-)Firma haben!

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Nochmal die Werkbank, links wird an einem Vitrinenkasten für ein etwas größeres Modell gearbeitet.

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Das Ganze nochmal aus der anderen Richtung.

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Das mit dem Resin hat so seine Tücken, so haben die Jungs ein neues Verfahren ausgetüftelt, Lasercut mit Pertinax-Platten. Das Lasercutten selbst ist aber beim Dienstleister outgesourcet - naja das Equipement ist wohl doch noch ein wenig teuer... Hier der Prototyp einer LKM V30C, so eine Lok steht bei der Harzer Schmalspurbahn als 199 301 herum. Das war der Prototyp einer Serie von Lokomotiven von LKM für Indonesien, die im Prinzip eine auf Kapspur verkleinerte Version der deutschen Wehrmachtslokomotive V36 ist, die Baureihe heißt in Indonesien C301. Zwei Stück davon sind noch erhalten.

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Man sieht hier sehr schön den Vorteil des Lasercutten, man hat gleich einen vernünftigen Kühlergrill in einem Aufwasch.

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Frisch lackiert wartet ein Triebwagen und ein dazu passender Waggon auf seine endgültige Trocknung. Das ist Resin, allerdings aus Einzelteilen zusammengeklebt, damit wurde das Problem der sich verziehenden Gehäuse behoben. Scheinbar eine neue Farbvariante, die da ausprobiert wurde, denn diese Variante habe ich später beim Ansehen der einzelnen Modelle nicht mehr gesehen.

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Letztens hatte ich ja mal die Produktpalette von Umo Maket hier vorgestellt, hier die Kruschelkiste aus Frans seiner Produktion.

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Verschiedene Signale nach lokalen Vorbildern, wobei leider die Zweiflügligen gerade nicht auf Lager (in der Kiste...) sind. Der Gittermast wird übrigens Hand-gelötet, die Signale machen einen sehr stabilen Eindruck, sie sind komplett aus Metall.

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Und einseitige Bahnschranken, hier mit Andreaskreuz für zweigleisige Strecken.

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Passend zu dem beim Trocknen fotografierten Triebwagen ein kleines weiteres Stück oben zeigte mir Frans nun die Passgenauigkeit seiner neuen Einsetzfenster für diese Triebwagen, und wie das passte! In der Silikonform sind weitere Fenster, aus einem durchsichtigen Resin, welches vorbildgerecht der Tönung der Scheiben entsprechend dunkel eingefärbt wird.

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Eigentlich wollte mir Frans nun an seiner Werkbank die ersten Pantografen für diese Elektrotriebwagen des Vorortverkehrs von Jakarta zeigen, aber er hatte doch noch nix passendes fertig.

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Darüber können diese prächtigen Kois doch ein wenig hinwegtrösten, oder...?

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Brücken kann Frans immer noch gut bauen, und ich kann sie schick als Hinleitung zu den nun folgenden Modellen nutzen. Zunächst was unter der Brücke lagert:

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Der "Rail One". Präsident Obama hat seine "Airforce One", eine ausgewachsene Boeing 747, der indonesischen Staatspräsidenten Susilo Bambang Yudhoyono muss sich dagegen mit diesem Triebfahrzeug zufrieden geben

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Das Vorbild, hier die andere Seite, ist in Bandung stationiert und fährt bei Bedarf nach Bogor oder Jakarta um den Präsidenten abzuholen, wenn er auf Java reisen will/muss. Der Präsidentenzug hat in Indonesien eine lange Tradition, Staatsgründer Suharto nutzte schon einen, bevor sich die Regierung in Jakarta einen festen Regierungssitz aufbaute - Regierung auf Schienen hieß das Anfangs der 1950er Jahre. Immer Vor Ort, gezogen von einer, damit sie moderner aussah, stromlinienförmig verkleideten Hartmann-Dampflokomotive.

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Bevor ich jetzt auf die einzelnen weiteren Modelle eingehe, muss ich erstmal was zum Maßstab los werden. Die Indonesische Staatsbahn fährt ja auf Kapspur, also mehr oder weniger Meterspur, 1067 mm (bzw. mit zugekniffenem rechten Auge 1000 mm). Normale H0-Fahrzeuge fahren aber auf maßstäblich verkleinerter Normalspur, also 16,5 mm. Würde man die indonesischen Vorbilder einfach auf 1:87 verkleinern, wäre das 12mm, also H0m. Doch auch in Indonesien ist H0 mit 16.5 mm am weitesten verbreitet, und H0m ist vergleichsweise teuer. Und da man bei Frans noch enorme Probleme hat, selbst Fahrwerke zu bauen, das betrifft sowohl Loks, Triebwagen als auch Wagons, Josh bemüht sich ja das zu ändern, aber die Rückschläge sind noch zu groß, um das in kleine Stückzahlen umzusetzen, setzt man hier weiterhin auf das Verwenden von Teilen anderer Modellbahnhersteller, meistens Bachmann-Spektrum oder Life-Like, oder Roco, alles eben H0. Die indonesischen Modellbahner haben sich daher überwiegend auf den Kompromiss "Maßstab 1:80" geeinigt, den ich zumindestens auf www.spurweiten.de auch als Baugröße für Kapspur wieder fand. Dazu im Größenvergleich hinten eine BB304 (Krupp M1500BB) in 1:80 in Grundierungslack versus in der Mitte eine BB301 (Krupp M1500BB ältere Version) in exakt 1:87. Links das ist eine Jenbacher BB302, auch in H0m, welche die Papierfabrik Leces in Ost-Java in drei Exemplaren orderte,und später zur Staatsbahn gelang, das Vorbild ist technisch mit der Krupp-Lok identisch, nur einfacher gestaltet, und deswegen billiger und klappriger. Eine von drei fährt noch.

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Im Vordergrund nochmal die Jenbacher, dahinter zwei Mal eine BB202, das Original stammt von General Motors, ich habe diese Lok noch nie im Original gesehen, kein Wunder, ich war ja auch noch nie in Süd-Sumatra. Auch die Lok ist in H0m, auf dem Sockel mit nicht funktionsfähigem Fahrwerk als Standmodell. Diese Standmodelle stellt Frans überwiegend für die Staatsbahn PT KAI her, und auch für INKA in Madiun, welche für die Staatsbahn Waggons, Triebwagen und Lokomotiven baut.

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zum letzten mal H0m als Standmodell, aber das auch gewaltig: Baureihe BB302, eingesetzt in Süd-Sumatra vor Kohlezügen, oft als Double- bzw. Tripple-Header, ab und zu gar vier Stück vor einem Zug.

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Das Vorbild wurde bei EMD Canada hergestellt, hier die ältere Long-Nose-Variante. 2011 erhält die PT KAI sechs weitere Loks die man an ihrer kürzeren Nase erkennen wird, das Führerhaus rutschte etwas weiter nach vorne, um mehr Platz für den Antrieb zu haben, diese neue Variante ist gerade auf dem Weg von Canada nach Süd-Sumatra.

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Wir befinden uns hier in den Tropen, da sind die Käfer etwas größer... Ein getrockneter - was weis ich ... - Hirschkäfer.

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Das Modell dahinter zeigt eine Krupp-Lokomotive, PT KAI Baureihe BB 300, mit eingebautem Life-Like-Fahrwerk.

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Allerdings meine Meinung: Irgendwas stimmt bei dem Modell mit dem Maßstab nicht, es ist weder 1:87 noch 1:80, irgendwo dazwischen, irgendwie passte die Lok von ihrer Größe nicht zu den anderen gezeigten Modellen.

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Ab jetzt folgt die "vertraute Größe von Modellen" auf H0-Spurweite, das heißt allerdings wegen der Kapspur eben Maßstab 1:80. Wobei,wenn man es nicht weiß, dass die Vorbilder kapspurig sind, und man diesen Zwischenmaßstab neben normalspurige H0-Fahrzeuge stellt, das sieht für uns mitteleuropäischen Modellbahner immer noch am stimmigsten aus. Auffällig ist, dass mangels Knowhow für gute eigene Fahrwerke und Co meistens nur Gehäuseoberteile produziert und verkauft werden, die Modellbahn-Kunden, die keine Standmodelle wollen, besorgen sich daher meistens eine passende H0-Lok, Triebwagen oder Wagons zum Ausschlachten, oder eben die Ersatzteile davon, so dass indonesische Modellbahn zum großen Teil doch eben noch Modellbau ist.

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Diese drei Gehäuse zeigen drei Baureihen, welche die indonesische Staatsbahn von Henschel geliefert bekam. Allerdings muss ich momentan mit den Baureihenbezeichnungen passen, die Henschels sind im Vorbild recht selten geworden, und eine Baureihe war nur auf Nord-Sumatra stationiert, so dass ich die kaum auseinander haltgen kann. Mein Exemplar des Buches über indonesische Dieselloks liegt ein paar Tausend Kilometer von hier weg, das habe ich erst wieder übermorgen nach dem Heimflug parat. Mit Sicherheit kann ich momentan nur die BB306 in der Mitte identifizieren, weil ich davon schon eine beim Rangieren in Jakarta beobachtet habe.

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Bleiben wir dann auch gleich bei den amerikanisch aussehenden Loks, hier zwei Varianten der GE U20C, Resin.Einzelteil-Guß zusammengeklebt und vollständig lackiert, aber noch nicht mit Betriebsnummern versehen. Die gewünschte Betriebsnummer kann man bei der Bestellung angeben, sie wird dann erst aufgeklebt. Von der Seite zeigen sich aus dieser Perspektive kaum Unterschiede zwischen den Vorbildbaureihen CC201/203 und CC203/CC204. Die 203 gibt es sowohl mit eckigem als auch schrägem Führerhaus, daher die Baureihenüberschneidungen.

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Der Unterschied offenbart sich erst, wenn man die Modelle herumdreht. Hinten das ist die CC203/CC204. Während die anderen GE-Baureihen in den USA hergestellt wurden, wird die aktuelle CC204 von INKA in Madiun in Lizenz für die Staatsbahn gebaut. Allerdings gibts auch eine einzige 204 mit dem Führerhaus der 201, verwirrend... In Jakarta gibts übrigens noch einen Modelllok-Hersteller, der im Maßstab 1:80 herstellt, von dem bekommtman aber nur komplette Standmodelle, die im Vergleich zu diesen hier etwas gröber und undetaillierter wirken, sie werden auch aus Resin gegossen, und werden in Jakarta in einigen Modellbahnläden in hübschen Karton-Verpackungen mit Glasvitrine für vergleichsweise wenig Geld angeboten.

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Hier haben wir es mit der CC300 zu tun, genauer gesagt die Museumslokomotive CC300 15 in der alten PNKA-Lackierung.

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Das Vorbild wurde von ALCO hergestellt und ist die erste Großdiesellokbaureihe Indonesiens. Sie hat die ungewöhnliche Achsfolge Co'Bo'Co' - was dem Modellbahner die Auswahl an Fahrwerken stark einschränkt, nur Kato hat was passendes.

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Ein Sprung zu den Triebwagen, genauer gesagt,zu den elektrischen S-Bahnen Jakartas. Das ist wie geschrieben Resin aus Einzelteilen zusammengesetzt,mit Ätzteilen aus Messing (Fensterrahmen, Türen) verfeinert. Auch hier fehlen noch funktionsfähige Fahrwerke.

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Nochmal der Mittelwagen. Die Teile für die Wagenübergänge waren gerade all, so dass ich die nicht zeigen kann. Die von INKA hergestellten Vorbilder orientieren sich an den U-Bahnfahrzeugen in Tokyo, haben aber eine eigenständige Front.

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Dieseltriebzug, wie er in und um Bandung, Yogyakarta/Solo und Surabaya beobachtet werden kann..

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Hier nochmal der Mittelwagen, hier mit Übergang.

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Eine weitere elektrische Triebzuggattung des Vorortverkehrs in Jakarta in Grundierungslack.

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Erstmal ein Sprung zu den Personenwaggons, hier zwei Waggons der komfortableren Klassen "Eksekutif" (links) und "Bisnis" links. Wobei das durchgehende Fensterband der Eksekutif-Klasse auffällt, das haben sich die Indonesier am ICE abgeschaut.

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Passend zum Bisnis-Wagen ein Küchen- und Gepäckwagen.

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Der orange-blaue Wagon beherbergt die "Ekonomi"-Klasse ohne Klimaanlagen. Hier lassen sich aber die Fenster öffnen, so dass auch das Reisen in solchen Zügen erträglich ist, sofern sie nicht zu voll sind.

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Links ein Generator-Wagen, in dem zwei Dieselmotoren von Mercedes-Benz Strom für Klima-Strom sorgen. Warum der mit Ekonomi beschrifttet ist, erschloss sich mir nicht. Der Generator dient zur Stromerzeugung für die Klimaanlagen der anderen Wagen, wobei diese grundsätzlich so kalt eingestellt werden, dass das Zugpersonal Decken an die Reisenden austeilt. Immerhin, im Gegensatz zum ICE fallen diese Klimaanlagen nicht aus.

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Nun ist links der Speisewagen mit Küche für einen Bisnis-Klasse-Zug.

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Links eine weiter Variante der Ekonomi-Wagons.

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Ein weiterer Bisnis-Wagon, das Vorbild wurde soweit überblicke in Görlitz gebaut, die Wagen sind aber seit einer schon lange zurückliegenden Modernisierung durch INKA kaum noch wieder zu erkennen.

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Und ein weiterer Eksekutif-Wagon, wie er in den ARGO-Schnellzügen (Zuglok CC203 oder CC204) eingesetzt wird. Der Unterschied zum obigen Wagen ist nur ein anderes Decal, welches das Vorbilddesign bis etwa 2007 darstellt.

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Ein von der Bisnis- zur Ekonomi-Klasse zurückgestufter älterer Wagon (aus Görlitz!) mit Klimaanlage.

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Ein Halb-Restaurant-Generator-Wagon im älterer Farbgebung.

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Links: Ekonomi-Klasse in alter Farbgebung

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Links: Bisnis-Klasse in alter Farbgebung

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Links: Hübsch bute Variante der Ekonomi-Klasse

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Links: Gepäckwagen. Die fahren über Nacht auch als Ganzzug für den Stückgutverkehr von West nach Ost über Java und laden auf jedem größeren Bahnhof unterwegs größere Mengen Kisten, Säcke und das eine oder andere besondere Ladegut (Motorräder, etc.) aus.

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Frans träumt ja davon eines Tages auch mal Dampflokomotiven herstellen zu können, wenn Josh endlich seine unendlichen mechanischen Probleme in den Griff bekommt. Ich gab ihzm die Idee, es doch mal mit CAD am Computer zu versuchen, und dazu den Entwicklungsprozess der Kombimodell-Maxima auf wagonfabrik.eu zu studieren. Mal sehen, ob wir das Ergebnis irgendwann nochmal erleben können... Jedenfalls bis dahin begnügt man sich,irgendwelche im entferntesten ähnlichen amerikanischen Dampflokmodelle zu kaufen, und die umzufriesieren. Hier eine angenäherte, zu groß geratene Krupp D52 aus dem Jahr 1952.

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Nochmal die Tenderansicht, das Ausgangsmodell dürfte für Kenner nur unschwer erkennbar sein.

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Die Krupp M1500BB alias Baureihe BB301 (hinten) bzw. BB304 (vorne) habe ich euch oben vorenthalten, denn dies ist meine persönliche Beute von diesem Streifzug. Demnächst brauche ich zwei Roco-215, über deren Chassis sich diese Gehäuse einfach drüber stülpen lassen. Es gibt dieses Gehäuse auch in leicht angepasster Länge auch passend für ein Fahrgestell von Kato und die Märklin-V160. Ich habe zu den beiden Lokgehäusen, wovon ich eins noch lackieren muss, Betriebsnummernschilder, Decals, Sicherheitsketten, Drehgestellblenden und weiteres Kleinzeugs bekommen, ein paar Ätzteile, die gerade nicht vorrätig waren, kommen noch per Post nach. Über den Kaufpreis verharre ich in Stillschweigen, denn eigentlich hatte ich vor drei Jahren bei Frans ein fahrfertiges Komplettmodell dieses Typs bestellt, welches er vergessen (oder inzwischen anderweitig verkauft***) hat.

*** Darüber wäre ich nicht unglücklich gewesen, denn eine der alten damals bestellten Versionen stand noch in einer Vitrine, und ich muss sagen der Detaillierungs-Sprung bei den in Lasercut-Technik hergestellten Gehäuse, das ist ein Quantensprung.

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Meine beiden Gehäuse wurden zur Weiterverarbeitung in Deutschland vom Chef höchstpersönlich fachgerecht eingepackt.

So, gleich fahren wir nun nach Jakarta, der Flieger geht heute Abend Ortszeit 19:00, jetzt gerade ist es hier kurz vor 11 Vormittags. Ich bin dann mal auf Kommentare gespannt, und vielleicht will ja der eine oder andere hier mitlesende (in Dreieeich wohnende) Modellbahnhersteller da mal Entwicklungshilfe betreiben, was den ganzen mechanischen Unterbau angeht...?

Ps: Kann mir einer der anwesenden Modellbahnbauer aus Rhein-Main mal beim Spritzen des grauen Gehäuses behilflich sein - Farbtöne silber (Dach), weiß (Wände), ferraridunkelrot (Pufferbohle)...???


Kondensierte und rohrzuckersüße Grüße,
condensed and canesweet greetings,

Stefan
zuletzt bearbeitet 25.06.2011 05:13 | nach oben springen

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