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Palmen, Zucker und Dampf - Teil 9 - Purwodadi

in Virus Kereta Api: Eisenbahn in Indonesien Reportagen / Railways of Indonesia reports 19.10.2006 23:12
von 52_2006 • 374 Beiträge
11. September 2006

Zunächst war die Zuckerfabrik PG Purwodadi 'dran':


Im Lokschuppen steht Lok Nummer 11, KL-D-Kuppler 6039/1912 natürlich von O&K.


Daneben steht die 16, Sandwich aus O&K 4359/1910 und 10617/1923.


In einer Ecke des Schuppens stand auch Diesellok Nummer 1, an der gerade am Motor gearbeitet wurde. Auch Diesel Nummer 3 war da, es wurde auch am Motor rumgemacht, das Bild ist aber nicht so doll.


Lok 15 (O&K-Sandwich aus 9456/1921 und 9309/1920) war vor dem Schuppen beim Anheizen.


Purwodari ist in erster Linie für diese Brücke bekannt, über die das Zuckerrohr von der LKW-Entladestation ins Werksgelände gebracht wird. Hier zieht Nummer 5 (O&K 6944/1913)...


... während Nummer 10 (O&K 4445/1910) gleich zum Schieben noch an den Zug ansetzt. Den genauen Ablauf erkläre ich jetzt:


Zunächstmal fahren die Dampfloks über die Brücke und die Straße zu den Gleisen, auf denen die Loren beladen werden.


Hier kommt auch die zweite Lok.


Die Diesellok bringt leere Loren zum Beladen...


... um dann wieder ins Werk zurückzukehren, um die nächsten leeren Loren zu holen.


Also zunächst wird das Zuckerrohr von den LKWs per Blockkran auf die Loren umgeladen. Wenn dann ein Zug zusammengestellt ist, beginnen die Sandstreuer mit der Arbeit, so wie hier zu sehen. Die Lok ist schon am Zug, um ihn zu ziehen, wie hier im Hintergrund zu sehen.


Währenddessen wartet die Schublok auf einem anderen Gleis, wie auf diesem Bild im Hintergrund zu sehen.


Die ersten Meter unterstützt der Traktor die Zuglok bei der Anfahrt. Dafür hat er am Kühlergrill einen ordentlichen Ramschutz.


Die Loren sind teilweise abenteuerlich gekupplet.


Dann gehts aus dem Entladebereich raus, über die Straße drüber, und dann auf die Brücke.


Abenteuerliches Kuppeln führt dann auch mal zu Zugtrennungen.


Aber egal, die Schublok ist ja auch noch da, sie wird das schon machen...


Etwa so...


Oder so...


Oder so...


Am Eingang des Werksgeländes steht diese Bude mit Signalwärter. Weisse Kreisscheibe bedeutet 'freie Fahrt'.


Rotes Quadrat bedeutet 'Stopp'.


Beide Loks stoppen bei rotem Quadrat und die Zuglok kuppelt ab.


Die Zuglok fährt auf ein Ausweichgleis.


Das Signal geht wieder auf weiss-rund und die Schublok schafft die Ladung auf die Abstellgleise im Werksgelände.


Etwa so, und dann weiter.


Oder so... So geht das ständig, kaum ist der Zug im Werksgelände, dampfen die beiden Loks 5 und 10 wieder raus, und holen den nächsten Zug. Wir haben den Umlauf bestimmt 5-6 mal verfolgt, und die Bilder stammen aus verschiedenen Umläufen.


Die Pause für die Zuglok wird auch genutzt, um ...


... vorne in der Rauchkammer ...


... mal wieder richtig auszufegen.


Klappe zu! Weiter gehts!


Was haben große rote Ameisen in DSO zu suchen? Also, das kam so: Ich wollte mal noch andere Bilder machen, immer neben der Straße an der Brücke entlang den Loks hinterher zu fotografiern, war mir auf Dauer zu langweilig. Irgendwas musste man da doch machen... Also sah ich mich um, die Brücke führt über eine etwa 20 Meter tiefe Schlucht, in der ein Fluß ist. AUf der anderen Seite der Brücke, da muss doch was zu machen sein, von ein bischen weiter weg. Und wie sieht es auf dieser Seite aus? Licht stimmt, aber die Straßenbrücke direkt neben der Eisenbahnbrücke fand ich nicht so prickelnd, also beschloß ich, es von der anderen Seite zu probieren, leichtes Gegenlicht (Sonne kam eigentlich mehr von oben), keine Straßenbrücke, und Sicht in die Schlucht, da muss doch was zu machen sein... Also bin ich da rüber, durchs Gestrüpp, über einen kleinen Friedhof, und dann hatte ich den perfekten Aussichtspunkt gefunden. Naja, fast perfekt, in der Lücke im Gestrüpp ragte mitten ein langer etwas mehr als daumendicker Ast rein. Also erstmal die Ausrüstung beiseite gelegt, einen festen Halt für Füße gesucht, einen stabilen Ast gesucht, daran fest gehalten, und über den über 15 Meter tiefen total verwachsenen Abgrund rausgeneigt, wenn das mal nicht schief geht, den Ast gegriffen, herangezogen, mich wieder zurück gezogen, und an dem Ast solange gedreht, gezogen, und hin und her gebogen, bis er endlich abgebrochen ist. Ich trete einen Schritt zurück, und sehe rot, und es wuselt überall. Hab dann natürlich zunächst gecheckt, dass es nicht an mir rumwuselt, wäre evtl fatal, rote Ameisen sind bestimmt sehr wehrhaft. Aber Glück gehabt. Auf dem Foto sieht man etwa in Bildmitte das weisse Ameisennest, welches sie zwischen ein paar Blättern gebaut hatten.


Und das ist dann das Resultat, zunächst die Zuglok...


... dann die Schublok.


Und noch ein Abschiedsfoto.


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