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#1

Der Selbstbau des krummen Hosenträgers von PG Oleankecil

in Modelling of indonesian railways 11.05.2007 01:47
von 52_2006 • 374 Beiträge
Im Gleisplan der Zuckerfabrik PG Olean bzw. meiner Modellumsetzung PG Oleankecil gibt es zwischen der Maschinenhalle und den Lagergleisen einen Hosenträger, der es ermöglicht, dass man aus allen Lagergleisen die Loren unter den Entladekran der Maschinenhalle ziehen kann, und auch von den Gleisen, über die die vollen Loren aus den Feldern herein kommen auch alle Lagergleise erreichen kann. Durch den Hosenträger ist es auch möglich, zumindestens auf manchen Gleisen gleichzeitig neue beladene Loren abzustellen, während gleichzeitig volle Loren zum Kran gezogen werden.

So sieht der Hosenträger im Original aus:


Hier im Hintergrund die Lagergleise.


Hier der Hosenträger aus der anderen Richtung, im Hintergrund die Werkshalle mit dem Portalkran.

Hier die Situation im Gleisplan der Modellumsetzung PG Oleankecil:


Der Hosenträger in seiner ursprünglichen Form vor dem Verwaltungsgebäude (F). Inzwischen habe ich oben links die Rechtsweche durch eine Y-Weiche ersetzt, damit der Gleisbogen unter den Kran noch etwas weiter nach Außen schwenken kann.

Der Winkel der Kreuzung in der Mitte des Hosenträgers beträgt etwa 45°, daher war Selbstbau angesagt:


Erstes Probeliegen der vorgesehenen Weichen und der kupferbeschichteten Pertinaxplatte, die als Träger für die Kreuzung dienen wird. Der Schnitt diagonal durch die Kupferschicht dient zur Isolierung der Schienen, so dass kein Kurzschluß entstehen kann. Weitere Schnitte sind noch nötig.


Ein schon abgelängtes, von einigen Schwellen befreites Stück Schiene liegt auf.


Inzwischen sind weitere Isolierschnitte erfolgt und das Gleis ist punktuell auf die Pertinaxplatte aufgelötet. Mit der Lore und einer Schiebelehre checke ich den Spurabstand immer wieder.


Jetzt ist das Diagonalgleis dran.


Das Diagonalgleis ist fertig, die Einschnitte für die Spurkränze und weitere Isolierschnitte in die Pertinaxplatte sind erfolgt.


Alle Radlenker sind da, und die Zwischenräume zwischen den Gleisen sind mit Zweikomponentenkleber ausgefüllt, um der Platine wieder Stabilität zurückzugeben, denn die vielen Isoliereinschnitte machen das Ganze etwas leicht brüchig. Die Ecken, wo industrielle Kreuzungsgleise Herzstücke haben, habe ich auch mit Zweikomponentenkleber aufgefüllt. Sobald er hart ist, wird er soweit herunter geschliffen, dass spitze Ecken entsehen, so dass die kleinen Lorenräder nicht mehr in die Löcher in den Kreuzungspunkten fallen können. Der Lauf der Loren wird so wesentlich ruhiger.


Inzwischen habe ich die "Herzstücke" fertig geformt, und die äußeren Verbindungsgleise zwischen die Weichen gesetzt. Testweise aber noch nicht mit isolierten Abschnitten für die Herzstückpolarisation der beiden Weichen. Es geht erstmal nur um die Anpassung der Gleislängen und einfache Rolltests.




Auch die kleinen Kipplore lassen sich anstandslos über die selbstgebaute Kreuzung schieben und ziehen. Die HF110C freut sich schon auf ihre erste Fahrt aus eigener Kraft über den Hosenträger!

Kondensierte und rohrzuckersüße Grüße,
condensed and canesweet greetings,

Stefan
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